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Wissen
Die Bank gewinnt
immer:
Nur selten bekommt die Öffentlichkeit so deutlich die
Verzahnung
von Wirtschaft und Politikern zu sehen, wie in Zeiten der Finanzkrise, durch Überfischung des weltweiten Kreditmeeres. Deshalb gibt es hier zunächst ein paar Informationen über
Zinsen
oder
Exponentialfunktion,
Sicherheit
und
ungleiche
Verteilung
von
viel
Geld und die
Mutter
aller Krisen. Deutschland (seine Spitzenpolitiker und -manager, die
Mafia)
war auch hier
Vorreiter.
Zur Orientierung über
diese
großen Zahlen gibt es
hier,
hier
und
hier
Hilfe.
Komplementäres
Geld kann die Stuation entschärfen oder ein
Plan B.
Mit direktdemokratischer Entscheidungsgewalt braucht man keine Unabhängigkeit der Zentralbank.
Da Geld dem
Eigennutz
dient, muß für das Gemeinwohl der Einfluß von Geld begrenzt werden. Fälschlicherweise wird dem Bürger die gleiche oder gar größere Unvernunft als den Politikern unterstellt. Finanzen gehören zu den machtpolitischen Lieblingsinstrumenten der Politiker, die gerne von Bürgerbegehren ausgeschlossen werden. Studien über Gebiete mit Mitbestimmung belegen naturgemäß, dass Staatsquote und Neuverschuldung sinken, während die
Qualität
der Leistungen zunimmt.
Direkte Demokratie ist in der Schweiz
nicht wirtschaftsfeindlich,
was auch daran liegen mag, dass es auf nationaler Ebene keine Kostenerstattung gibt.
In 81 Prozent der 295 Abstimmungen der Schweiz seit
1970
befolgten sie die Parolen von Wirtschaftsverbänden und FDP.
Mit dem Grad der Mitbestimmung steigt auch die
Steuerehrlichkeit
und
Innovationskraft.
Die
Reaktion
der Märkte auf das Griechenlandreferendum
11/11
könnten zu der Annahme verleiten, dass Wirtschaft demokratiefeindlich sei.
Die Wirtschafts-Nobelpreisträgerin 2009, Elinor Ostrom, hat sich mit Alternativen
Jenseits von Markt und Staat,
also dem gemeinschaftlichen Wirtschaften, unter demokratischer Kontrolle über das öffentliche Gut, beschäftigt.
Parecon
steht für Partizipatorische Ökonomie und ist eine Theorie einer demokratisch, dezentralen Planwirtschaft.
Während Gewerkschaften
versagen,
ermöglichen möglicherweise
Genossenschaften
Demokratie in
Firmen
umzusetzen. Betriebe brauchen
unter
20 Mitgliedern keinen Aufsichtsrat.
Karl Hofstetter beschäftigt sich mit moderner
Aktionärsdemokratie
und möchte die Generalversammlung für Vorschläge öffnen, Quoren einführen und damit schleichende Übernahmeangriffe verhindern. Letztlich
09/09
sind diese Überlegungen im VorstAG
§ 120
eingeflossen
Die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V.
(ASU)
verspricht sich durch Direktdemokratie eine Wiedergesundung von
Staat und Gesellschaft über geringere -Staatsquote, -Bevormundung und -Verschuldung.
Frosta-Chef
Ahlers
verließ die Hamburger CDU, deren Wirtschaftsrat und klagt nun
10/07
gegen die IHK und ihrer einseitigen Stellungnahme gegen den Hamburger Volksentscheid.
DM-Chef
Werner
macht nicht nur für BGE Werbung, sondern tritt öffentlich für direkte Demokratie ein.
Genauso der mD
Wirtschaftsweise
Lars Feld.
Studentenverbindungen
nehmen das basisdemmokratische Conventsprinzip für sich in Anspruch.
Der
Ärzteverein
will eine Art Referendum zum eigenen Einkommen starten, ganz so als wenn Arbeitslose über die Höhe ihrer Zahlungen abstimmen oder Politiker über ihre Diäten, ups.
Bei der
Stadtplanung
können zukünftig die Wünsche der Bewohner berücksichtigt werden.
Kaizen
(Verbesserung zum Besseren - auch Fehlerkorrektur) ist ein Mitbestimmungsinstrument, dass seit den 70er Jahren in japanischen Unternehmen eingesetz wird.
In der Schweiz wird die Frage der
Liberalisierung und Privatisierung
kritischer betrachtet: Auf dem Markt bewegen wir uns als Ameisen, in der Demokratie als aufrechte Bürger.
Wobei der Vergleich hinkt.
Ameisen leben in einer
Heterarchie.
Sie ist wirtschaftlich erfolgreicher und nachhaltiger, wenn sich der Chef darauf einläßt.
Ein Schweizer will das
Wahlsystem
direkte Demokratie als marktwirtschaftliches Exportgut
an Amerika verkaufen.
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