ðÐ


direkte Demokratie

 
     

direkte Demokratie - Eingang  Eingang
direkte Demokratie - Kritik  Kritik
direkte Demokratie - Parteien  Parteien
direkte Demokratie - Region  Regional
direkte Demokratie - Global  Global
direkte Demokratie - Fakten und Hintergründe  Wissen
direkte Demokratie - Entscheidung  Entscheidung
direkte Demokratie - Medien  Medien
direkte Demokratie - Foren  Foren
direkte Demokratie - Impressum  Impressum







kursiv = Zitat
Grün   = Bemerkung
       = Seitenanfang
Wissen



Allgemeinwissen contra Bildung Theorie
Geschichte pro Forschung alternativ
  apropos    



alternative Demokratie


Alternative Demokratie ist ein Demokratiemodell mit Fachpolitikern und steter Entscheidungsmöglichkeit des Bürgers. Alternative Demokratie trennt zunächst direkte von repräsentativer Demokratie.



Entweder:
entscheidet man sich für direkte Mitbestimmung und kann während dieser Zeit an allen Sitzungen und Abstimmungen teilnehmen. Man braucht dazu nicht räumlich anwesend zu sein. Herkömmliche Nichtwähler werden automatisch zu Entscheidern.
Jeder vertritt seine eigene Stimme zu jeder Entscheidung - oder läßt sie verfallen.

Oder alternativ dazu:
wählt man eine Partei, gibt seine Stimme für diese Zeit ab und kann auch nicht direktdemokratisch teilnehmen. Für die Parteiwähler ändert sich also nichts.
Der gewählte Politiker vertritt seine eigene und alle auf seinen Namen gewählten Stimmen.

An dem Verfahren muss sonst nicht viel geändert werden. Es besteht weiterhin weder Anwesenheits- noch Abstimmungspflicht.

alternative Demokratie Bild 1:  jederzeit eingreifen oder eine Stimme / Wähler / Wahl



Die Kanzlerfrage



alternative Demokratie Bild 2: eine Stimme / Wähler / Abstimmung (jederzeit, pro Gesetz) - oder (alternativ) eine Stimme / Wähler / Wahl (alle 4 Jahre)

Jetzt braucht man einen frei wählbaren Menschen seines Vertrauens, welchen man als seinen Privatpolitiker ernennen kann und eine Klassifikation der Entscheidungen.
Die Einteilung kann sich z.B. Finanzen, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Verteidigung gliedern. Für jedes Ressort sucht man sich einen Politiker seines Vertrauens. Dieser Politiker hätte als Aufgabe Informationsübermittlung zu den Themen und seinen Abstimmungen.

Gleich dem Bundeskanzler kann man so jederzeit seinen (persönlichen) Minister die Beschäftigung mit dem Thema übertragen, ihn feuern, neu einstellen oder gleich selbst entscheiden.

Damit wären eventuelle Nachteile direkter Demokratie und der repräsentativen Demokratie minimiert und beide Systeme zu einer Symbiose vereint. Man gibt seine Stimme ab, um sich für anstehende Gesetzesvorschläge einzusetzen oder überträgt sie seinem stets abrufbaren "Minister".

Dazu braucht es "Parlamentarier on demand", die ausreichend Sachkompetenz zu speziellen Themen und Themengruppen bieten. Deren Bezahlung kann sich Beispielsweise linear zu der Anzahl ihrer Anhänger (Stimmen x Entscheidung) berechnen lassen. Das Leistungsprinzip würde in der Politik greifen.

Die Möglichkeit, alternativ dazu alle 4 Jahre eine Partei zu wählen, ist natürlich nach wie vor gegeben.




Diese Theorie wurde unter verschiedenen Namen, unterschiedlicher Form und Bedeutung adaptiert, wie z.B. maßgeschneiderte Demokratie, Direct Democracy by Delegable Proxy oder Liquid Democracy. Es gibt eine Unterschriftenliste zum Thema. Grundlage bildeten u.A. weisungsgebundene, also mit imperativem Mandat des Wählers ausgestattete, Räte.