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Wissen
Alternative Demokratie ist ein Demokratiemodell mit Fachpolitikern und steter Entscheidungsmöglichkeit des Bürgers. Alternative Demokratie
trennt
zunächst direkte von repräsentativer Demokratie.
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Entweder:
entscheidet man sich für direkte Mitbestimmung und kann während dieser Zeit an allen Sitzungen und Abstimmungen teilnehmen. Man braucht dazu nicht räumlich anwesend zu sein. Herkömmliche
Nichtwähler
werden automatisch zu Entscheidern.
Jeder vertritt seine eigene Stimme zu jeder Entscheidung - oder läßt sie verfallen.
Oder alternativ dazu:
wählt man eine Partei, gibt seine Stimme für diese Zeit ab und kann auch nicht direktdemokratisch teilnehmen. Für die Parteiwähler ändert sich also nichts.
Der gewählte Politiker vertritt seine eigene und alle auf seinen Namen gewählten Stimmen.
An dem Verfahren muss sonst nicht viel geändert werden. Es besteht weiterhin weder Anwesenheits- noch Abstimmungspflicht.
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Die Kanzlerfrage
Jetzt braucht man einen frei wählbaren Menschen seines Vertrauens, welchen man als seinen Privatpolitiker ernennen kann und eine Klassifikation der Entscheidungen.
Die Einteilung kann sich z.B. Finanzen, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Verteidigung gliedern. Für jedes Ressort sucht man sich einen Politiker seines Vertrauens. Dieser Politiker hätte als Aufgabe Informationsübermittlung zu den Themen und seinen Abstimmungen.
Gleich dem
Bundeskanzler
kann man so jederzeit seinen (persönlichen)
Minister
die Beschäftigung mit dem Thema übertragen, ihn feuern, neu einstellen oder gleich selbst entscheiden.
Damit wären eventuelle Nachteile
direkter
Demokratie und der
repräsentativen
Demokratie minimiert und beide Systeme zu einer
Symbiose
vereint. Man gibt seine Stimme ab, um sich für anstehende Gesetzesvorschläge einzusetzen oder überträgt sie seinem stets abrufbaren "Minister".
Dazu braucht es "Parlamentarier on demand", die ausreichend Sachkompetenz zu speziellen Themen und Themengruppen bieten. Deren Bezahlung kann sich Beispielsweise linear zu der Anzahl ihrer Anhänger (Stimmen x Entscheidung)
berechnen
lassen. Das Leistungsprinzip würde in der Politik greifen.
Die Möglichkeit, alternativ dazu alle 4 Jahre eine Partei zu wählen, ist natürlich nach wie vor
gegeben.
Diese Theorie wurde unter verschiedenen Namen, unterschiedlicher Form und Bedeutung adaptiert, wie z.B.
maßgeschneiderte Demokratie,
Direct Democracy by Delegable Proxy
oder
Liquid Democracy.
Es gibt eine
Unterschriftenliste
zum Thema. Grundlage bildeten u.A. weisungsgebundene, also mit imperativem Mandat des Wählers ausgestattete,
Räte.
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